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Die Tigerschnegel (giftig?): Erkennung, Ernährung, Fortpflanzung

Foto einer Tigerschnegel (oder Leopardschnegel)

Wie eine große Raubkatze streife ich manchmal durch eure Gärten. Mein geflecktes Kleid macht mich einzigartig unter uns kriechenden Landweichtieren!

Ich bin Limax maximus (lateinisch limax: Schnegel und maximus: groß).

Meinen lateinischen Namen trage ich völlig zu Recht, denn ich kann bis zu 20 cm lang werden!

Man nennt mich manchmal Leopardschnegel, getigerte Schnecke, aber auch Aschgraue Schnecke, Große Wegschnecke oder Große Graue Schnecke.

Doch obwohl ich allseits bekannt bin, werfe ich viele Fragen auf:

  • Was fresse ich? Fresse ich wirklich andere Schnecken?
  • Bin ich giftig und damit gefährlich für eure Hühner oder Enten?

Und wusstet ihr, dass meine Fortpflanzung ein außergewöhnliches Phänomen der Lebewelt ist?

Das alles schauen wir uns gleich an! Ihr werdet sehen: Ich bin eine ganz außergewöhnliche Schnecke.

Foto einer gefleckten Schnegel im Gemüsegarten

Das Wichtigste in Kürze

• Erkennung: Eine riesige Schnecke (bis zu 20 cm) mit geflecktem oder getigertem Kleid. Anders als die übrigen Arten lebt sie 2 bis 3 Jahre und hält Winterruhe.

• Ein fleischfressender Verbündeter: Sie jagt aktiv andere schädliche Nacktschnecken und verschlingt deren Eier. Sie ist ein natürlicher Regulator.

• Gefahr für den Gemüsegarten: Nahezu null. Sie bevorzugt eindeutig Kompost, verrottende Pflanzenreste und Pilze (Mehltau, Falscher Mehltau) gegenüber lebenden Gemüsepflanzen.

• Giftigkeit: Keine. Sie ist weder giftig noch toxisch für Hunde, Katzen, Hühner oder Enten.

• Spektakuläre Fortpflanzung: Sie paart sich akrobatisch, frei schwebend am Ende eines Schleimfadens.

• In der Praxis: Tötet sie auf keinen Fall!
Setzt sie in den Kompost um oder nutzt sie als „Wächterin“ im Herzen eurer gemulchten Anbauflächen.

Verlieren Sie nicht jedes Jahr Ihre Pflanzen

Wenn Sie meinen Blog entdecken, haben Sie wahrscheinlich Ärger mit Schnecken im Garten.

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Schneckennetz aus Kupfer

Bevor wir beginnen, falls es euch interessiert, hier ist der Artikel über alle Schneckenfresser.

I. Die Tigerschnegel (oder Leopardschnegel) unter der Lupe

a. Wie erkennt man eine Tigerschnegel?

Also, fangen wir erst einmal mit den Grundlagen an. Warum wird die Tigerschnegel (man nennt sie wegen ihres gefleckten Kleids auch Leopardschnegel oder gefleckte Schnecke) eigentlich „Tigerschnegel“ genannt?

Den Unterschied zwischen einem Tiger und einem Leoparden erkennt man doch ganz klar, oder? Zwischen einem gestreiften und einem getupften Schlafanzug?

Anfangs hielt ich die Bezeichnung „Tigerschnegel“ für einen sprachlichen Fehler. Doch als ich mir die Zeit zum Beobachten nahm, stellte ich fest, dass junge Leopardschnegel eine Art Streifen (eigentlich aneinandergereihte Flecken) entlang ihres Körpers tragen (und nicht quer wie beim Tiger). Diese Streifen verschwinden tendenziell (die Flecken rücken voneinander weg), wenn die Schnecke ausgewachsen ist, doch am hinteren Teil der Schnecke kann man noch immer gepunktete Streifen erkennen (und stets entlang des Körpers).

Hingegen werdet ihr bemerken, dass gut sichtbare Flecken von 3 mm Durchmesser am vorderen Teil der Tigerschnegel zu sehen sind (am sogenannten „Mantelschild“, nahe dem Kopf), und das schon von klein auf.

In jungen Jahren hat man es dann manchmal mit einer Schnecke zu tun, die gleichzeitig getigert und gefleckt ist (eine schalkhafte Kreuzung zwischen den beiden berühmten Tieren der Savanne). Diese Zeichnungen sind schwarz auf einem braungrauen bis braunrosa Körper.

getigerte Tigerschnegel

Hier sehen wir eine schöne kleine Tigerschnegel: vorne gefleckt und hinten eher getigert.

b. Anatomie der Tigerschnegel

Abgesehen von der Farbe ihres Kleids, welche anatomischen Besonderheiten weist die Tigerschnegel auf?

· Das Atemloch (Pneumostom) (das Atmungsorgan der Schnecke) befindet sich am hinteren Rand des Mantelschilds.

· Der Kiel, ein kleiner Grat auf dem „Rücken“ der Schnecke, ist kurz und endet vor dem Mantelschild.

· Konzentrische Falten sind im Bereich des Mantelschilds der Schnecke vorhanden.

Ein Schleim wie kein anderer Eine weitere Besonderheit, mit bloßem Auge nicht sichtbar, beim Berühren aber sehr wohl spürbar: ihr Schleim. Anders als bei anderen Schnecken ist der Schleim der Tigerschnegel besonders klebrig und zäh. Er ist ein wirksames Abwehrmittel, das zahlreiche Fressfeinde abschreckt, denn er ist nur sehr schwer zu entfernen (das werdet ihr merken, wenn ihr versucht, eine ohne Handschuhe anzufassen!).

Schade nur, dass diese anatomischen Merkmale (abgesehen vom Schleim der Tigerschnegel, der recht spezifisch ist) allen Unterarten der Grauen Schnegel gemeinsam sind, zu denen die Tigerschnegel gehört. Das hilft euch also nicht viel weiter bei der Unterscheidung zwischen Tigerschnegel und Grauer Schnegel, aber ich fand, es lohnte sich trotzdem, euch mehr über diese Art zu erzählen.

c. Verhalten und Beobachtungsorte

Die Tigerschnegel schläft, wie alle Schnecken, tagsüber, wenn es trocken ist, versteckt an dunklen und feuchten Orten: in eurem Mulch, in eurem Komposter, unter Steinen oder Totholz und sogar in der Erde vergraben! Wenn es regnet oder nachts, wenn die Feuchtigkeit zunimmt, kommen sie heraus und ihr könnt sie in eurem Garten entdecken.

Tigerschnegel sind außerdem in ganz Süd- und Westeuropa verbreitet. Etwas seltener sind sie im Mittelmeerraum.

Wie lange lebt eine Tigerschnegel? Hier überrascht sie am meisten. Während viele Schnecken bei den ersten kalten Tagen sterben, ist die Tigerschnegel eine Robuste: Sie kann zwischen 2 und 3 Jahren leben.

Doch was macht sie im Winter? Sie stirbt nicht, sie hält Winterruhe! Sobald die Temperaturen fallen, gräbt sie sich tief in den Boden oder ins Innere eures Komposthaufens ein (eine Zone, die dank der Gärung lauwarm bleibt), um im darauffolgenden Frühjahr wieder aufzutauchen. Deshalb findet man oft schon ab März/April sehr große Exemplare (mehrere Jahre alte erwachsene Tiere).

II. Ernährung der Tigerschnegel: Frisst sie wirklich andere Schnecken?

bildhafte Darstellung Fleischfresser

Die Antwort lautet ja!

Tatsächlich ist die Tigerschnegel ein Allesfresser: Ihre Nahrung besteht aus Pflanzen (wie bei den anderen Schnecken), aus Pilzen (die sie heiß liebt, einschließlich krankheitserregender Pilze – Mehltau, Falscher Mehltau, deren Ausbreitung sie stoppt, indem sie die Fortpflanzungssporen verdaut), aber auch aus anderen Schnecken!

„Okay, okay, sie frisst andere Schnecken, aber frisst sie nur tote Schnecken, oder kann sie auch lebende, gesunde Tiere töten und fressen? Denn es gibt zahlreiche Schneckenarten, die ihre toten Artgenossen anknabbern.“

Ja, die Tigerschnegel frisst tote Schnecken, aber sie geht sogar so weit, andere Schnecken aufzuspüren (das Wort ist vielleicht etwas zu stark, sagen wir lieber „zu jagen“) und zu töten! Sie bewegt sich schneller als die meisten anderen Exemplare (bis zu 15 cm/Minute) und kann sie so zu ihrer Beute machen. Welche Größe die potenziellen Beuteschnecken der Tigerschnegel haben, ist eine andere Frage. Sicher ist, dass sie sich von den Eiern anderer Schnecken sowie von kleineren Exemplaren ernährt (siehe das Video unten). Kann sie eine Rote Wegschnecke angreifen? Gute Frage, dazu habe ich absolut nichts gefunden.

Auch wenn die Tigerschnegel manche Pflanzen fressen kann (was nicht so schlimm ist, denn wie ich euch gesagt habe, begrenzt das die Ausbreitung von Pilzkrankheiten), ist sie also wirklich eine Freundin, die man im Garten haben sollte!

Frisst die Tigerschnegel euren Salat?

Das ist die berechtigte Sorge. Wenn sie nichts anderes zu fressen findet, ja, dann kann sie ein paar Blätter anknabbern. ABER ihre Vorliebe gilt ganz eindeutig:

1. den verrottenden Pflanzenresten (Falllaub, Mulch).

2. den Pilzen (und dem Myzel).

3. den Aas- und Tierkotresten.

4. den anderen Schnecken.

In einem ausgewogenen Garten mit Mulchschicht wird sie euer lebendes Gemüse fast immer zugunsten des verrottenden organischen Materials links liegen lassen. Sie ist vor allem eine Reinigungskraft des Ökosystems.

Der Trick mit der „Wächterin“ (für alle, die das Schneckennetz haben) Hier ein „Indianer-Trick“, den ich anwende. Wenn ihr mein Kupfernetz rund um eure Anbaubeete installiert habt, ist es für Schnecken von außen undurchdringlich. Aber wenn ihr anderswo im Garten eine Tigerschnegel findet … fangt sie und setzt sie ABSICHTLICH in den vom Netz geschützten Bereich! Warum? Weil sie eure Kulturen nicht angreifen wird, solange der Boden gemulcht ist, dafür aber den Bereich patrouilliert, um die Gelege und die kleinen Grauen Schnegel zu verschlingen, die innerhalb der Umzäunung geschlüpft sein könnten. Sie ist eine furchteinflößende Wächterin, um eure Anbaubeete abzusichern.

Es ist nicht leicht zu erkennen, aber diese Tigerschnegel ist tatsächlich gerade dabei, eine kleine Graue Schnegel zu fressen.

III. Ist die Tigerschnegel giftig und damit gefährlich für eure Tiere?

giftig
Das ist eine Frage, die sich viele stellen und die mir manche gestellt haben: Ist die Tigerschnegel giftig für die Tiere, die sie fressen würden?

Tatsächlich scheinen mehrere Leute bemerkt zu haben, dass ein Huhn oder eine Ente, das bzw. die einer Tigerschnegel begegnet, sie nicht frisst, ja sich ihr nicht einmal nähert. Dieses Verhalten eines Fressfeindes ist oft ein Hinweis auf die Giftigkeit der betreffenden „Beute“. Aber ist die gefleckte Schnecke wirklich „giftig im Sinne von wehrhaft-giftig“ (das ist der Begriff, der oft fällt)? Eher würde man hier von „giftig“ (im Sinne von vergiftend) als von „venenbewehrt“ sprechen, denn der Begriff „venenbewehrt“ entspricht der Fähigkeit, einem anderen Tier aktiv Gift zu injizieren.

Schwer zu sagen, ob Tigerschnegel giftig sind, denn dieses Fressfeind-Verhalten kann auch einfach durch das besondere Kleid dieser Schnecke ausgelöst werden, das einen Eindruck von Giftigkeit vermittelt, der größer ist, als sie es tatsächlich ist. Ich habe viel zu diesem Thema recherchiert und keine einzige Zeile über eine etwaige Giftigkeit der Tigerschnegel gefunden.

Ist es also möglicherweise gefährlich, Tigerschnegel im Garten herumlaufen zu haben, in dem sich eure Hühner und Enten aufhalten?

Nein, überhaupt nicht, denn:

· Das Risiko, dass die Tigerschnegel giftig ist, ist gering, da in der Literatur absolut nichts dazu existiert.

· Fressfeinde wissen meist, wenn eine potenzielle Beute giftig ist, und gehen nicht das Risiko ein, sie zu fressen.

Macht euch keine Sorgen: Die Kriechenden im Schlafanzug sind also ungefährlich!

IV. Fortpflanzung der Tigerschnegel im Garten

Wenn ihr der Paarung zweier Tigerschnegel beiwohnen könnt, habt ihr großes Glück!

Es ist ein wahres Hochzeitsballett (siehe Video weiter unten): Zunächst umwerben sich die Schnecken, indem sie am Boden Kreise ziehen. Sobald die Partner einander erobert haben, beginnen beide, einen Strauch, eine große Pflanze oder einen kleinen Baum zu erklimmen. Dann winden sich die Partner umeinander und stürzen sich anschließend in die Tiefe, aufgehängt an einem sehr dicken Schleimfaden.
Aber warum stürzen sich Tigerschnegel in die Tiefe?

Es geht ihnen tatsächlich darum, die Schwerkraft zu ihrem Vorteil zu nutzen, um sich leichter umeinander zu winden und ihren riesigen Penis besser einsetzen zu können – „Was?! Nein, das ist ja ekelhaft!“

„Ich weiß, das mag für euch vielleicht ‚ekelhaft‘ sein, ihr elenden Menschen mit eurem kleinen Dingsda, aber das ist die Natur. Also nein, das ist nicht ekelhaft. Wir Tigerschnegel beherrschen das Spiel der Sex-Parade. Und da braucht man keine Komplexe zu haben.“

Denn ja, ihr männliches Geschlechtsorgan misst ungefähr die Größe ihres Körpers (!).

Und wisst ihr, woraus diese Liane hervortritt? Aus der rechten Seite ihres Kopfes (aus dem sogenannten Gonoporus)! (Da sieht man, dass man nicht neidisch sein muss.) Und wenn ihr euch mehrere Paarungen von Schnecken anseht, werdet ihr feststellen, dass sie sich jedes Mal nur in eine einzige Richtung winden: gegen den Uhrzeigersinn, denn ihr männliches Geschlechtsorgan sitzt auf der rechten Seite ihres Kopfes!

Dieses Ineinanderwinden der Geschlechtsorgane ermöglicht es ihnen, ihre Spermien auszutauschen, die dazu dienen, die Eizelle jeder der beiden Schnecken zu befruchten: Denn ja, ihr habt es sicher verstanden, Schnecken sind, wie Gehäuseschnecken, Zwitter.

Später, bei der Eiablage, werden 300 Eier vergraben.

Die Tigerschnegel legt nur zweimal in ihrem Leben Eier: das erste Mal im Juli/August ihres ersten Lebensjahres und das zweite Mal im Juni/Juli ihres zweiten Lebensjahres.

Nach 20 bis 45 Tagen (je nach Temperatur) schlüpfen die kleinen Tigerschnegel aus ihren Eiern und beginnen ihr Leben inmitten eures Gemüsegartens.

Unten findet ihr ein Video dieser Paarung! Und gleich danach ein Video vom Schlüpfen der Eier! 🙂

Die Paarung

Das Schlüpfen der Eier

V. Weitere Schneckenfresser im Gemüsegarten?

Kröten helfen bei der Bekämpfung von Schnecken

Aber wenn euer Garten von Schnecken überrannt wird, während ihr diesen Artikel lest, verstehe ich, dass ihr nicht die Geduld habt, auf ein außergewöhnliches Gelege der Tigerschnegel zu warten, um euren Garten vor den unaufhörlichen Schwärmen von Schnecken zu schützen.

Ihr habt erfolglos versucht, die meisten der ländlichen Legenden umzusetzen (Eierschalen, Asche und andere natürliche „Schneckenmittel“ …), um die Schnecken fernzuhalten?

Ihr findet, dass man zu diesem Thema alles und nichts hören kann?

Schluss mit Schnecken. Endgültig. Ab dieser Saison.

Testen Sie bei sich zu Hause die Kupfer-Schneckenbarriere, die ich entwickelt habe: das Schneckennetz.

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Ich bin so sicher, dass es funktioniert, dass ich Ihnen eine verrückte Garantie biete: Sie testen das Netz 30 Tage lang bei sich zu Hause. Funktioniert es nicht so gut wie in Ihren kühnsten Träumen, erstatte ich Ihnen das Geld zurück!

Kurz gesagt: Es ist sinnvoller, jetzt nicht zu zögern, sondern erst, sobald Sie das Netz erhalten haben!

Hier klicken, um das Schneckennetz zu entdecken

Doch wisst schon mal, dass eine gute Idee – denn sie beschleunigt insbesondere die Rückkehr zum natürlichen Gleichgewicht des Gartens – darin besteht, die anderen natürlichen Schneckenfresser in den Gemüsegarten zu locken (oder in seine unmittelbare Nähe, je nach Fressfeind).

Wenn euch das Thema interessiert, empfehle ich euch:

· Der Igel: Wie man ihn in den Garten lockt, sich um ihn kümmert und Zecken vermeidet.

· Die Amphibien: Wie man sie in den Garten lockt, die Schritte zum Bau eines Teichs, die Pflanzen, die man wählen sollte,

· Oder, ganz allgemein, diese Portalseite zu den verschiedenen Schneckenfressern im Garten, und vor allem die sehr wichtige Unterscheidung zwischen natürlichem Fressfeind und eingeführtem Fressfeind (Indische Laufenten, Nematoden …), die ihrerseits gerade die natürliche Regulierung der Schneckenpopulationen im Garten ausbremsen, auch wenn punktuell oft beachtliche Ergebnisse sichtbar sind (ihr werdet das klarer sehen, nachdem ihr meine wichtigsten Artikel gelesen oder die 3 Videos meiner kostenlosen Schulung gesehen habt).

Fazit:

Foto einer gefleckten Schnegel

Tigerschnegel sind faszinierende Weichtiere.

An ihrem gefleckten oder gefleckt-gestreiften Kleid leicht zu erkennen, sind sie tatsächlich Schneckenfresser und verfolgen Schnecken sogar, um sich von ihnen zu ernähren.

Sie sind zudem keinerlei Gefahr für unsere Haustiere, anders als manche meinen mögen.

Die Anwesenheit dieser wertvollen Verbündeten des Gartens, kombiniert mit jener (unverzichtbaren) der anderen Schneckenfresser, ist eines der besten Mittel, um eine Schneckenpopulation im Gemüsegarten langfristig zu regulieren.

Mit etwas Glück könnt ihr vielleicht sogar eine Paarung von Tigerschnegeln beobachten, falls ihr welche im Garten habt.

Die Informationen in diesem Artikel wurden gemäß den in unseren redaktionellen Richtlinien festgelegten Kriterien ausgewählt und überprüft.

VI. Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Tigerschnegel

Warum ist eine Tigerschnegel in meinem Haus (oder meiner Küche)?

Das ist eine Frage, die sehr oft kommt! Anders als die übrigen Schnecken, die im Gemüsegarten bleiben, ist die Limax maximus eine große Entdeckerin mit einem sehr feinen Geruchssinn. Sie wird oft von der Feuchtigkeit (Keller, Vorratsraum) ins Innere gelockt und … vom Futter eurer Tiere! Es ist nicht selten, sie nachts im Napf der Katze oder des Hundes wiederzufinden (sie liebt Trockenfutter). Keine Panik, fangt sie und setzt sie wieder nach draußen. Für mehr Details zu dieser Frage hier ein Artikel über den Fall von Schnecken, die man im Haus findet.

Wie wird man eine Tigerschnegel los?

Wenn ihr diesen Artikel gelesen habt, wisst ihr jetzt, dass man sie auf keinen Fall töten sollte! Sie ist eine wertvolle Verbündete, die die anderen Schneckenpopulationen reguliert. Wenn euch ihre Anwesenheit wirklich stört (auf einer Terrasse oder im Haus), begnügt euch damit, sie von Hand ans Ende des Gartens oder auf euren Komposthaufen umzusetzen. Dort wird sie sehr glücklich und nützlich sein. Was die anderen Schnecken angeht, hier ein Artikel, der euch beibringt, sie auf clevere Weise loszuwerden.

Ist die Tigerschnegel eine seltene Art?

Man fragt mich oft, ob sie selten sei, weil man ihr seltener begegnet als der Roten Wegschnecke oder der kleinen Grauen. In Wirklichkeit ist sie weder „selten“ noch bedroht, sondern sehr unauffällig, strikt nachtaktiv und einzelgängerisch. Wenn ihr eine seht, ist das ein gutes Zeichen für die Biodiversität eures Gartens.

Wie sehen die Eier der Tigerschnegel aus (um sie nicht zu zerstören)?

Das ist entscheidend, um nicht versehentlich die künftige „Polizei“ eures Gemüsegartens zu beseitigen. Ihre Eier werden in Klumpen (Trauben) abgelegt. Sie sind groß (etwa 4 bis 5 mm), durchscheinend und gallertartig. Man findet sie oft unter Totholz oder im Kompost. Wenn ihr darauf stoßt: Rührt nichts an! Falls nötig, habe ich auch einen Artikel über die Eier von Schnecken geschrieben.

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Wissenschaftliche Bibliografie

Bild der Paarung einer Tigerschnegel
Horace, hängst du dich auch mit deiner… ähm… an Bäume?
Bist du verrückt?!
Ich bin höhenempfindlich!!

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